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Smartphone in einer Halterung neben einem Bildschirm mit tabellarischer Prozess- und VerbindungsübersichtKI-generiert

Leistung

Handy auf Spyware prüfen lassen

Der Verdacht, das eigene Telefon werde mitgelesen, entsteht meist aus einer Beobachtung: Gesprächsinhalte, von denen niemand wissen konnte, ungewöhnlicher Akkuverbrauch, Datenverkehr in Ruhezeiten. Solche Beobachtungen haben oft harmlose Ursachen. Eine strukturierte Prüfung trennt Auffälligkeit von Befund.

Kurz erklärt: Spyware-Prüfung

Für die Prüfung eines iPhones oder Android-Smartphones auf Spyware gibt es zwei Wege. Beim AQON INTELLIGENCE Quick-Check bleibt das Gerät beim Nutzer: Nach vorheriger Klärung der technischen Eignung werden je nach Gerät installierte Apps und Berechtigungen (Android), System- und Diagnoseprotokolle (iPhone und iPad) sowie der während der Sitzung beobachtete Datenverkehr ausgewertet. Die vertiefte Untersuchung am Gerät geht weiter; Umfang, Untersuchungsort und Übergabe werden individuell vereinbart. In beiden Fällen stützen sich Befunde und Empfehlungen ausschließlich auf nachvollziehbare technische Spuren. Die Bewertung bezieht sich auf die jeweils zugänglichen und untersuchten Spuren.

Zwei Wege zur Spyware-Prüfung

Wer sein Smartphone auf Überwachung prüfen lassen möchte, kann zwischen einer ortsunabhängigen Kurzprüfung und einer vertieften Untersuchung am Gerät wählen.

Option A

AQON INTELLIGENCE Quick-Check

  • Für geeignete iPhone- und Android-Geräte; die technische Eignung wird vorher geklärt.
  • Autorisierte Analyse des Netzwerkverkehrs, der während der Sitzung beobachtbar ist.
  • Das Gerät bleibt bei Ihnen.

Der AQON INTELLIGENCE Quick-Check deckt drei Prüfbereiche ab. Je nach Gerät und Fragestellung setzen wir sie einzeln oder kombiniert ein.

Android-Smartphones
Wir untersuchen die installierten Apps und ihre Berechtigungen auf Auffälligkeiten, etwa riskante Zugriffsrechte. Die Prüfung läuft über eine verschlüsselte Verbindung.
iPhones und iPads
Wir werten System- und Diagnoseprotokolle auf verdächtige Spuren aus. Das ist eine Protokollanalyse. Der Gerätespeicher wird dabei nicht vollständig ausgelesen.
Internetverbindungen
Wir analysieren den Datenverkehr, der über einen WLAN-Hotspot aufgezeichnet wird. Dabei suchen wir nach verdächtigen Verbindungen und möglicher Kommunikation mit Servern von Schadsoftware.
Ausführlich: Ablauf und Grenzen des AQON INTELLIGENCE Quick-Check

892,50 € brutto pro Gerät

750,00 € netto + 142,50 € USt (19 %)

AQON INTELLIGENCE Quick-Check anfragen

Option B

Vertiefte gerätebezogene Spyware-Untersuchung

  • Untersuchungsumgebung und Bereitstellung des Geräts werden individuell vereinbart; geeignete Untersuchungen sind nach Abstimmung auch vor Ort möglich.

Die vertiefte Untersuchung setzt dort an, wo eine Kurzprüfung an ihre Grenzen stößt. Sie richtet sich nach Ihrer konkreten Fragestellung und dem jeweiligen Gerät.

Apps und Berechtigungen
Wir prüfen installierte Anwendungen, ihre Zugriffsrechte und ihr Verhalten am Gerät selbst, auch solche, die sich unauffällig tarnen.
Verwaltungsprofile und Systemspuren
Wir untersuchen Konfigurations- und Verwaltungsprofile sowie Spuren im System, die auf Überwachung oder Fremdzugriff hindeuten können.
Dokumentiertes Ergebnis
Vorgehen und Befunde halten wir nachvollziehbar fest, je nach Vereinbarung als Bericht oder Gutachten. Welche Daten technisch erreichbar sind, hängt von Modell, Betriebssystem und Sperrzustand ab.

Umfang und Vergütung nach Fallvereinbarung

Individuelles Angebot nach Abstimmung

Vertiefte Untersuchung anfragen

Allgemeines Methodenbeispiel

Was wird bei einem Spyware-Verdacht tatsächlich geprüft?

  1. Beobachtung, Gerät und technische Eignung klären; den Untersuchungsumfang vorab vereinbaren.
  2. Je nach Gerät Android-Apps und Berechtigungen, iOS-System- und Diagnoseprotokolle sowie während der Sitzung beobachtbaren Netzwerkverkehr auswerten.
  3. Auffälligkeiten fachlich einordnen und untersuchte Bereiche, Prüfzeitraum, Befunde und mögliche nächste Schritte dokumentieren.

Aussagegrenze: Ein unauffälliger Befund gilt für den untersuchten Umfang und Zeitpunkt. Die Remote-Prüfung ist keine vollständige Auslesung des Gerätespeichers.

AQON INTELLIGENCE Quick-Check: vereinbarter Umfang, Ablauf und Grenzen

Fachliche Verantwortung: Armin Bender · Redaktioneller Stand:

Wie eine Prüfung aufgebaut ist

Zuerst wird die Konfiguration des Geräts betrachtet: installierte Anwendungen und deren Berechtigungen, Konfigurations- und Verwaltungsprofile, Geräteverwaltungsrechte, Bedienungshilfen mit weitreichendem Zugriff sowie eingerichtete Konten und Weiterleitungen. Viele Überwachungsfunktionen benötigen genau diese Rechte und sind an ihnen erkennbar.

Danach folgt die Auswertung von Systemspuren: Prozessstarts, Installationszeitpunkte, Änderungen an Sicherheitseinstellungen und Verbindungen zu Servern, die zu bekannten Überwachungsprodukten gehören. Ergänzend wird der Datenverkehr über eine kontrollierte Verbindung beobachtet.

Jeder automatisierte Treffer wird manuell geprüft. Erkennungslisten enthalten Fehlalarme, und eine legitime Anwendung kann dieselben Berechtigungen anfordern wie eine Überwachungssoftware. Erst die fachliche Einordnung entscheidet, ob ein Hinweis Substanz hat.

Der AQON INTELLIGENCE Quick-Check kann ortsunabhängig erfolgen. Wenn eine vertiefte gerätebezogene Untersuchung erforderlich ist, kann sie bei technischer Eignung im Forensiklabor in Vaterstetten bei München ergänzt werden.

Spyware-Prüfung mit MEFF M3-PRO

Bei der Untersuchung geeigneter Mobilgeräte setzt AQON INTELLIGENCE das MEFF M3-PRO ein. Es unterstützt die Prüfung auf technische Hinweise auf Spyware und andere Schadsoftware. Auffälligkeiten werden fachlich bewertet und die Ergebnisse im vereinbarten Untersuchungsumfang dokumentiert. Welche Prüfungen möglich sind, hängt vom Gerät und den technischen Voraussetzungen ab. Ein unauffälliges Ergebnis ist keine Garantie dafür, dass das Gerät frei von Überwachungssoftware ist.

Bei geeigneten Mobilgeräten ist die Prüfung mit MEFF M3-PRO auch als Remote-Prüfung möglich; Ihr Gerät muss dafür nicht an AQON INTELLIGENCE geschickt werden. Die Remote-Prüfung ist nicht mit einer Full-File-System-Extraktion gleichzusetzen.

Mehr über die Untersuchung mit MEFF M3-PRO

Remote-Prüfung anfragen

Smartphone bei einer dokumentierten forensischen Untersuchung mit angeschlossenem AnalysegerätKI-generiert

Häufige alternative Ursachen

  • Ein aktives Verwaltungsprofil des Arbeitgebers mit weitreichenden Rechten
  • Familien- oder Kinderschutzfunktionen, die früher eingerichtet wurden
  • Ein Herstellerkonto, das auf einem zweiten Gerät weiterhin angemeldet ist
  • Backup- und Synchronisationsdienste, die im Hintergrund Daten übertragen
  • Fehlerhafte Anwendungen mit hohem Energie- oder Datenverbrauch

Was nach der Prüfung geschieht

Wird eine Überwachungskomponente festgestellt, folgt keine sofortige Entfernung. Zunächst wird der Zustand gesichert, damit der Befund belegbar bleibt. Ob das Gerät danach bereinigt, neu aufgesetzt oder unverändert weiterverwendet wird, richtet sich nach Ihrer Entscheidung und einer möglichen rechtlichen Verwendung.

Bleibt die Prüfung ohne Befund, wird das ebenso deutlich dokumentiert. Kein Befund bedeutet, dass sich innerhalb des geprüften Umfangs zum Prüfzeitpunkt keine Hinweise gezeigt haben.

Technische Grenzen

  • Eine Prüfung kann nicht ausschließen, dass unbekannte oder besonders aufwendig verborgene Software eingesetzt wurde.
  • Das Ergebnis bezieht sich auf den Zeitpunkt der Untersuchung und den geprüften Gerätezustand.
  • Überwachung kann auch außerhalb des Geräts stattfinden, etwa über ein mitgelesenes Konto oder ein gekoppeltes Zweitgerät.
  • Nach einem Zurücksetzen sind ältere Spuren regelmäßig nicht mehr feststellbar.

Untersuchungsort

Wenn eine weitergehende gerätebezogene Untersuchung sinnvoll ist, kann das Mobilgerät in unserem Forensiklabor in Vaterstetten bei München technisch und forensisch weiter untersucht werden.

Umgang mit Daten

Die Verarbeitung erfolgt zweckgebunden nach den anwendbaren Datenschutzvorgaben und bleibt auf den vereinbarten Untersuchungsauftrag begrenzt. Datenträger und Geräte werden kontrolliert behandelt, Sicherungs- und Bearbeitungsschritte samt Werkzeugversionen dokumentiert. Nach Abschluss werden Kopien gelöscht oder entsprechend Auftrag und rechtlichen Vorgaben zurückgegeben.

Sie möchten den Untersuchungsumfang für Ihren Fall vorab klären? Schildern Sie uns kurz die Ausgangslage – wir melden uns zur fachlichen Einordnung.

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HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen zu Spyware-Prüfung

Weiterführend

Untersuchungen, die häufig zusammengehören

Diese Leistung wird überregional erbracht. Unternehmenssitz und feste Untersuchungsräume befinden sich am Standort Krefeld; Anfragen aus weiteren Regionen ordnet die Übersicht der Einsatzorte ein. Für ein erstes Gespräch kann direkt ein Termin vereinbart werden.

Kontakt

Vertraulich Kontakt aufnehmen

Schildern Sie kurz Ihr Anliegen, die betroffenen Geräte oder Systeme und mögliche Fristen. Im kostenfreien Erstgespräch klären wir die passende Untersuchung. Umfang und Vergütung werden vor der Beauftragung vereinbart.

Erreichbarkeit
Montag bis Freitag, 9 bis 19 Uhr

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.

Bei Kontakt per E-Mail ist die Telefonnummer optional. Für einen Rückruf geben Sie bitte Ihre Nummer mit Vorwahl an, etwa 030 12345678 oder +49 30 12345678.

Vorausgewählt: Spyware-Prüfung

Die Angabe dient der regionalen Einordnung Ihrer Anfrage.

Bevorzugte Kontaktart

Bitte beschreiben Sie Ihr Anliegen zunächst ohne Passwörter, Zugangsdaten oder sensible Beweisinhalte. Die geeignete Übergabe von Geräten und Daten stimmen wir gesondert mit Ihnen ab.

Hilfreich sind das betroffene Gerät oder System, Ihre konkrete Frage und mögliche Fristen. Mindestens 20, maximal 4.000 Zeichen.

Weitere spezialisierte Angebote

AQON INTELLIGENCE deckt die technische und digitale Forensik ab. Angrenzende Anliegen betreuen andere Anbieter: