Wie eine Prüfung aufgebaut ist
Zuerst wird die Konfiguration des Geräts betrachtet: installierte Anwendungen und deren Berechtigungen, Konfigurations- und Verwaltungsprofile, Geräteverwaltungsrechte, Bedienungshilfen mit weitreichendem Zugriff sowie eingerichtete Konten und Weiterleitungen. Viele Überwachungsfunktionen benötigen genau diese Rechte und sind an ihnen erkennbar.
Danach folgt die Auswertung von Systemspuren: Prozessstarts, Installationszeitpunkte, Änderungen an Sicherheitseinstellungen und Verbindungen zu Servern, die zu bekannten Überwachungsprodukten gehören. Ergänzend wird der Datenverkehr über eine kontrollierte Verbindung beobachtet.
Jeder automatisierte Treffer wird manuell geprüft. Erkennungslisten enthalten Fehlalarme, und eine legitime Anwendung kann dieselben Berechtigungen anfordern wie eine Überwachungssoftware. Erst die fachliche Einordnung entscheidet, ob ein Hinweis Substanz hat.



