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Smartphone auf einer Antistatikmatte, über Kabel mit einem Auslesegerät und einem Notebook verbundenKI-generiert

Leistung

Smartphone- und Tablet-Forensik

Mobilgeräte speichern Kommunikation, Bewegungsdaten und Nutzungsverhalten in einer Dichte, die kaum ein anderes Gerät erreicht. Gleichzeitig sind sie technisch abgeschottet: Was ausgelesen werden kann, hängt von Modell, Betriebssystemstand und Verschlüsselung ab.

Kurz erklärt: Smartphone- und Tablet-Forensik

Untersucht werden Nachrichten, Anruflisten, App-Datenbanken, Medien sowie Standort- und Verbindungsdaten auf iPhone- und Android-Geräten im Rahmen der mobilen Forensik. Die Auswertung dient dazu, eine klare Fragestellung anhand technisch zugänglicher Daten zu beantworten und Funde nachvollziehbar zu dokumentieren. Grenzen ergeben sich bei gesperrten, verschlüsselten Geräten und bei Inhalten, die ausschließlich serverseitig gespeichert sind. Auswertungen finden an gesicherten Kopien in den Untersuchungsräumen in Krefeld statt, bei geeigneten Voraussetzungen auch beim Auftraggeber.

Handyforensik: Welche Frage soll geklärt werden?

Eine Nachricht, ein strittiger Zeitraum oder die Nutzung eines Geräts: Am Anfang einer Handyforensik steht die Frage, die geklärt werden soll. AQON INTELLIGENCE untersucht dafür technisch zugängliche Daten auf Smartphones und Tablets. Vor Beginn werden die Berechtigung, die verfügbaren Datenquellen und der Untersuchungsumfang abgestimmt.

Wann eine Handyforensik sinnvoll ist

Soll vorhandene Kommunikation gesichert werden? Geht es um die zeitliche Einordnung einer Aktivität oder um Gerätespuren zu einem bestimmten Vorfall? Solche Fragen können Anlass für eine Untersuchung sein. Ob die vorhandenen Daten eine Antwort ermöglichen, hängt vom konkreten Gerät und seinem Zustand ab.

Bei Verdacht auf Überwachungssoftware kann eine gezielte Spyware-Prüfung sinnvoll sein. Steht dagegen die Wiederherstellung verlorener Dateien im Vordergrund, kommt eine Datenrettung in Betracht. Welche Untersuchung zum Anliegen passt, wird vorab geklärt.

Welche Daten lassen sich bei einer Smartphone-Forensik auswerten?

Ausgewertet werden in der Regel lokal gespeicherte Nachrichten, Anruflisten und Kontakte, App-Datenbanken, Medien mit ihren Metadaten sowie Standort-, Verbindungs- und Backup-Daten. Welche dieser Quellen tatsächlich zugänglich sind, hängt von Modell, Betriebssystemstand und Verschlüsselung ab.

Nachrichten, Anruflisten und Kontakte

Erfasst werden Nachrichten, Anruflisten und Kontaktdaten, soweit sie lokal auf dem Gerät gespeichert sind. Inhalte, die ausschließlich serverseitig liegen, gehören nicht dazu.

App-Daten und lokale Datenbanken

Anwendungen legen Verläufe und Inhalte in eigenen Datenbanken ab. Darin können auch gelöschte, aber noch nicht überschriebene Einträge enthalten sein.

Fotos, Videos und zugehörige Metadaten

Medien werden zusammen mit ihren Metadaten und Speicherpfaden betrachtet. Daraus ergeben sich Hinweise auf Entstehungszeitpunkt und Herkunft einer Datei, soweit die Angaben vorhanden und unverändert sind.

Standort- und Bewegungsdaten

Standort- und Bewegungsdaten stammen aus System- und App-Quellen. Ein solcher Datensatz belegt die Position eines Geräts, nicht die einer bestimmten Person.

WLAN-, Bluetooth- und Verbindungsdaten

Verbindungsdaten zu WLAN, Bluetooth und gekoppelten Geräten zeigen, mit welchen Netzen und Geräten ein Telefon verbunden war. Sie eignen sich vor allem zur zeitlichen Einordnung.

Backups und synchronisierte Daten

Backups auf Rechnern oder in Herstellerdiensten werden einbezogen, sofern Zugriff und Berechtigung bestehen. Sie enthalten häufig ältere Stände als das Gerät selbst.

Mobiles Auslesegerät für Smartphone-Sicherungen mit Bedienfeld und Display

Forensische Sicherung von iPhone- und Android-Geräten

Vor der Auswertung steht die Sicherung. Möglich sind je nach Gerät eine logische Sicherung oder eine vollständige Sicherung des Dateisystems; welche Variante in Betracht kommt, entscheidet sich am konkreten Gerät und nicht an der Fragestellung.

Logische Sicherung

Eine logische Sicherung umfasst im Wesentlichen jene Daten, die das Gerät selbst für ein Backup bereitstellt. Sie ist häufig möglich, deckt aber nicht alle auf dem Gerät vorhandenen Bereiche ab.

Dateisystemsicherung

Eine Sicherung des Dateisystems erfasst deutlich mehr Bereiche als ein Backup. Zwischen beiden Verfahren liegen erhebliche Unterschiede im auswertbaren Umfang.

Grenzen bei gesperrten und verschlüsselten Geräten

Bei aktuellen iOS- und Android-Versionen ist der Zugriff durch Hardware-Verschlüsselung begrenzt. Ohne Code oder Entsperrmöglichkeit bleibt der Datenbestand vieler Geräte unlesbar. Diese Einschätzung wird vor Beginn mitgeteilt, damit kein Aufwand entsteht, der zu keinem Ergebnis führen kann.

Können gelöschte Nachrichten und Daten rekonstruiert werden?

Teilweise. Gelöschte Nachrichten sind nicht automatisch verloren, weil viele Anwendungen Einträge in ihrer Datenbank zunächst nur als entfernt markieren. Ob sie noch rekonstruierbar sind, hängt davon ab, wie intensiv das Gerät danach genutzt wurde.

Gelöschte Datenbankeinträge

Je nach Anwendung, Datenbankstruktur und weiterer Nutzung des Geräts können als gelöscht markierte Einträge noch technisch zugänglich sein. Ob eine Rekonstruktion möglich ist, muss am konkreten Datenbestand geprüft werden.

Überschriebene Datenbereiche

Wird der Speicherbereich durch neue Daten belegt, ist der frühere Inhalt endgültig verloren. Weitere Nutzung des Geräts nach dem Löschen verringert die Aussicht auf Rekonstruktion.

Bewertung unvollständiger Fragmente

Rekonstruierte Fragmente werden im Gutachten als solche gekennzeichnet. Ein Textrest ohne zugehörigen Zeitstempel wird nicht so dargestellt, als sei die zeitliche Einordnung gesichert.

Wie läuft eine smartphone-forensische Untersuchung ab?

Im ersten Gespräch werden Fragestellung, Gerät und vorhandene Zugänge eingegrenzt. Danach werden Untersuchungsumfang, Übergabe und ein geeigneter Untersuchungsort vereinbart. Die festen Untersuchungsräume befinden sich in Krefeld; Vor-Ort-Arbeiten kommen bei geeigneten technischen und organisatorischen Voraussetzungen in Betracht.

Die Sicherung und die verwendeten Verfahren werden dokumentiert. Die Auswertung erfolgt soweit möglich an gesicherten Datenbeständen. Sind für die Untersuchung weitere Zugriffe am Mobilgerät erforderlich, werden diese und ihre Auswirkungen festgehalten. Die Ergebnisse werden anschließend auf die vereinbarte Fragestellung bezogen erläutert.

Was kostet eine Handyforensik?

Die Kosten einer Handyforensik hängen vom konkreten Gerät, den technischen Zugriffsmöglichkeiten, der Fragestellung und dem vereinbarten Untersuchungs- und Dokumentationsumfang ab. Nach der ersten Eingrenzung benennt AQON INTELLIGENCE den voraussichtlichen Aufwand. Untersuchungsumfang und Vergütung werden vor der Beauftragung vereinbart.

Wie werden Ergebnisse dokumentiert?

Die Dokumentation macht nachvollziehbar, welche Fragestellung untersucht wurde, welche Datenquellen zugänglich waren und welche Methoden eingesetzt wurden. Technische Feststellungen, fachliche Bewertungen und bestehende Aussagegrenzen werden voneinander getrennt dargestellt. Art und Umfang der Dokumentation werden vor der Beauftragung auf die konkrete Fragestellung abgestimmt.

Fachliche Verantwortung

Armin Bender trägt bei AQON INTELLIGENCE die fachliche Verantwortung für die Untersuchungen. Informationen zu seiner Qualifikation und seinem beruflichen Hintergrund finden Sie auf der Über-uns-Seite.

Fachliche Verantwortung und Qualifikation

Welche technischen Grenzen hat die Smartphone-Forensik?

Auswertbar ist nur, was auf dem Gerät technisch zugänglich ist. Vier Einschränkungen sind dabei besonders häufig maßgeblich.

  • Bei gesperrten und verschlüsselten Geräten ist häufig keine Sicherung möglich.
  • Ende-zu-Ende verschlüsselte Kommunikation ist nur zugänglich, soweit sie auf dem Gerät entschlüsselt vorliegt.
  • Server- oder cloudseitig gespeicherte Inhalte liegen außerhalb des Geräts und werden nur mit Berechtigung und Zugang einbezogen.
  • Ein Standortdatensatz belegt die Position eines Geräts, nicht die einer bestimmten Person.

Untersuchungsort

Die Untersuchung kann in den festen Untersuchungsräumen von AQON INTELLIGENCE in Krefeld, nach vorheriger Abstimmung in München oder beim Auftraggeber durchgeführt werden. Vorab wird geprüft, welcher Untersuchungsort fachlich geeignet ist und ob dort die erforderlichen technischen, organisatorischen und datenschutzrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Umgang mit Daten

Die Verarbeitung erfolgt zweckgebunden nach den anwendbaren Datenschutzvorgaben und bleibt auf den vereinbarten Untersuchungsauftrag begrenzt. Datenträger und Geräte werden kontrolliert behandelt, Sicherungs- und Bearbeitungsschritte samt Werkzeugversionen dokumentiert. Nach Abschluss werden Kopien gelöscht oder entsprechend Auftrag und rechtlichen Vorgaben zurückgegeben.

Sie möchten den Untersuchungsumfang für Ihren Fall vorab klären? Schildern Sie uns kurz die Ausgangslage – wir melden uns zur fachlichen Einordnung.

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HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen zur Smartphone-Forensik

Eingesetzte Technik

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Untersuchungen, die häufig zusammengehören

Diese Leistung wird überregional erbracht. Unternehmenssitz und feste Untersuchungsräume befinden sich am Standort Krefeld; Anfragen aus weiteren Regionen ordnet die Übersicht der Einsatzorte ein. Für ein erstes Gespräch kann direkt ein Termin vereinbart werden.

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