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Smartphone auf einer Antistatikmatte, über Kabel mit einem Auslesegerät und einem Notebook verbundenKI-generiert

Leistung

Handy- und Smartphone-Forensik

AQON INTELLIGENCE untersucht iPhones, Android-Smartphones und Tablets im Rahmen der Mobile-Forensik. Nachrichten, App-Daten und weitere technisch zugängliche Spuren werden gesichert und zu Ihrer Fragestellung ausgewertet. Untersuchungsumfang, Übergabe und Dokumentation als Bericht oder Gutachten werden vorab vereinbart.

Kurz erklärt: Smartphone- und Tablet-Forensik

Im Rahmen der Mobile-Forensik werden Nachrichten, Anruflisten, App-Datenbanken, Medien sowie Standort- und Verbindungsdaten auf iPhone- und Android-Geräten untersucht. Die Auswertung dient dazu, eine klare Fragestellung anhand technisch zugänglicher Daten zu beantworten und Funde nachvollziehbar zu dokumentieren. Grenzen ergeben sich bei gesperrten, verschlüsselten Geräten und bei Inhalten, die ausschließlich serverseitig gespeichert sind. Auswertungen finden an gesicherten Kopien in den zentralen Untersuchungsräumen in Krefeld, bei technischer Eignung im Forensiklabor in Vaterstetten bei München oder bei geeigneten Voraussetzungen beim Auftraggeber statt.

Untersuchungsauftrag

Sie schildern die Frage, die geklärt werden soll – etwa zu Nachrichten, einem Zeitraum oder der Nutzung eines Geräts.

Erreichbare Datenquellen

Geprüft wird, welche Daten auf Gerät, Backups oder berechtigten Konten technisch zugänglich sind.

Vereinbartes Ergebnis

Form und Umfang der Dokumentation, zum Beispiel Bericht oder Gutachten, werden vor Beginn festgelegt.

Untersuchungsauftrag abstimmen

Allgemeines Methodenbeispiel

Welche Kommunikationsdaten sind im konkreten Fall zugänglich?

  1. Gerätemodell, Systemversion, Sperrzustand, Berechtigungen und Fragestellung aufnehmen.
  2. Prüfen, welche Bestände auf dem Gerät, in vorhandenen Backups oder berechtigt zugänglichen Konten gesichert werden können.
  3. Im Bericht Datenherkunft, zeitlichen Bezug, eingesetzte Verfahren und nicht auswertbare Bereiche benennen.

Aussagegrenze: Verschlüsselung, fehlende Zugänge und bereits überschriebene Daten begrenzen die Untersuchung. Eine Wiederherstellung gelöschter Kommunikation kann nicht zugesagt werden.

NIST SP 800-101 Rev. 1 (2014): historische methodische Grundlage, keine aktuelle Kompatibilitätsliste

Fachliche Verantwortung: Armin Bender · Redaktioneller Stand:

Handy forensisch untersuchen lassen

Eine Nachricht, ein strittiger Zeitraum oder die Nutzung eines Geräts: Am Anfang einer Mobile-Forensik steht die Frage, die geklärt werden soll. AQON INTELLIGENCE untersucht dafür technisch zugängliche Daten auf Smartphones und Tablets. Vor Beginn werden die Berechtigung, die verfügbaren Datenquellen und der Untersuchungsumfang abgestimmt.

Der Untersuchungsauftrag hält fest, welche Frage beantwortet werden soll, welche Datenquellen dafür in Betracht kommen – etwa das Gerät selbst, vorhandene Backups oder berechtigte Kontozugänge – und in welcher Form das Ergebnis dokumentiert wird, zum Beispiel als Bericht oder Gutachten. Welche Daten tatsächlich erreichbar sind, zeigt sich erst am konkreten Gerät.

Wann ist Mobile Forensik sinnvoll?

Soll vorhandene Kommunikation gesichert werden? Geht es um die zeitliche Einordnung einer Aktivität oder um Gerätespuren zu einem bestimmten Vorfall? Solche Fragen können Anlass für eine mobile forensische Untersuchung sein. Ob die vorhandenen Daten eine Antwort ermöglichen, hängt vom konkreten Gerät und seinem Zustand ab.

Bei Verdacht auf Überwachungssoftware kann eine gezielte Spyware-Prüfung sinnvoll sein. Steht dagegen die Wiederherstellung verlorener Dateien im Vordergrund, kommt eine Datenrettung in Betracht. Welche Untersuchung zum Anliegen passt, wird vorab geklärt.

Welche Daten lassen sich auf einem Handy auswerten?

Ausgewertet werden in der Regel lokal gespeicherte Nachrichten, Anruflisten und Kontakte, App-Datenbanken, Medien mit ihren Metadaten sowie Standort-, Verbindungs- und Backup-Daten. Welche dieser Quellen tatsächlich zugänglich sind, hängt von Modell, Betriebssystemstand und Verschlüsselung ab.

Nachrichten, Anruflisten und Kontakte

Erfasst werden Nachrichten, Anruflisten und Kontaktdaten, soweit sie lokal auf dem Gerät gespeichert sind. Inhalte, die ausschließlich serverseitig liegen, gehören nicht dazu.

App-Daten und lokale Datenbanken

Anwendungen legen Verläufe und Inhalte in eigenen Datenbanken ab. Darin können auch gelöschte, aber noch nicht überschriebene Einträge enthalten sein.

Fotos, Videos und Metadaten

Medien werden zusammen mit ihren Metadaten und Speicherpfaden betrachtet. Daraus ergeben sich Hinweise auf Entstehungszeitpunkt und Herkunft einer Datei, soweit die Angaben vorhanden und unverändert sind.

Standort- und Bewegungsdaten

Standort- und Bewegungsdaten stammen aus System- und App-Quellen. Ein solcher Datensatz belegt die Position eines Geräts, nicht die einer bestimmten Person.

WLAN- und Bluetooth-Verbindungen

Verbindungsdaten zu WLAN, Bluetooth und gekoppelten Geräten zeigen, mit welchen Netzen und Geräten ein Telefon verbunden war. Sie eignen sich vor allem zur zeitlichen Einordnung.

Backups und synchronisierte Daten

Backups auf Rechnern oder in Herstellerdiensten werden einbezogen, sofern Zugriff und Berechtigung bestehen. Sie enthalten häufig ältere Stände als das Gerät selbst.

Smartphone, aufgeschlagenes Notizbuch und Notebook auf einem hellen Arbeitstisch

Forensische Datensicherung bei iPhone und Android

Vor der Auswertung steht die Sicherung. Möglich sind je nach Gerät eine logische Sicherung oder bei unterstützten Geräten eine Full-File-System-Extraktion; welche Variante in Betracht kommt, entscheidet sich am konkreten Gerät und nicht an der Fragestellung.

Logische Sicherung

Eine logische Sicherung umfasst im Wesentlichen jene Daten, die das Gerät selbst für ein Backup bereitstellt. Sie ist häufig möglich, deckt aber nicht alle auf dem Gerät vorhandenen Bereiche ab.

Full-File-System-Extraktion bei unterstützten Geräten

Bei geeigneten Smartphones und Tablets können wir eine Full-File-System-Extraktion (FFS) durchführen. Dabei werden die mit dem eingesetzten Verfahren zugänglichen Dateisystemdaten gesichert. Abhängig von Gerät und Datenlage können darunter App-Datenbanken, Systemdateien, Protokolle und weitere technische Spuren sein.

Ob diese Methode möglich ist, hängt unter anderem von Gerätemodell, Betriebssystem, Sicherheitsstand, Verschlüsselung und Zugriffsmöglichkeit ab. Eine FFS-Extraktion ist nicht gleichbedeutend mit einem bitgenauen physischen Speicherabbild und garantiert weder Zugriff auf sämtliche Inhalte noch die Wiederherstellung aller gelöschten Daten. Die Sicherungstiefe und etwaige Einschränkungen werden im Untersuchungsbericht dokumentiert.

Eine forensische Extraktion ist etwas anderes als ein gewöhnlicher Dateiexport vom Gerät und auch etwas anderes als eine Spyware-Prüfung mit dem MEFF M3-PRO.

Grenzen bei gesperrten und verschlüsselten Geräten

Bei aktuellen iOS- und Android-Versionen ist der Zugriff durch Hardware-Verschlüsselung begrenzt. Ohne Code oder Entsperrmöglichkeit bleibt der Datenbestand vieler Geräte unlesbar. Diese Einschätzung wird vor Beginn mitgeteilt, damit kein Aufwand entsteht, der zu keinem Ergebnis führen kann.

Können gelöschte Nachrichten und Daten wiederhergestellt werden?

Teilweise. Gelöschte Nachrichten sind nicht automatisch verloren, weil viele Anwendungen Einträge in ihrer Datenbank zunächst nur als entfernt markieren. Ob sie noch rekonstruierbar sind, hängt davon ab, wie intensiv das Gerät danach genutzt wurde.

Gelöschte Datenbankeinträge

Je nach Anwendung, Datenbankstruktur und weiterer Nutzung des Geräts können als gelöscht markierte Einträge noch technisch zugänglich sein. Ob eine Rekonstruktion möglich ist, muss am konkreten Datenbestand geprüft werden.

Überschriebene Speicherbereiche

Wird der Speicherbereich durch neue Daten belegt, ist der frühere Inhalt endgültig verloren. Weitere Nutzung des Geräts nach dem Löschen verringert die Aussicht auf Rekonstruktion.

Aussagekraft unvollständiger Datenfragmente

Rekonstruierte Fragmente werden im Gutachten als solche gekennzeichnet. Ein Textrest ohne zugehörigen Zeitstempel wird nicht so dargestellt, als sei die zeitliche Einordnung gesichert.

Wie läuft eine mobile forensische Untersuchung ab?

Fragestellung und Berechtigung klären

Im ersten Gespräch werden Fragestellung, Gerät und vorhandene Zugänge eingegrenzt. Vor Beginn wird die Berechtigung für die Untersuchung geklärt.

Geräteübergabe und Datensicherung

Danach werden Untersuchungsumfang, Übergabe und ein geeigneter Untersuchungsort vereinbart. Neben den zentralen Untersuchungsräumen in Krefeld steht für technisch geeignete gerätebezogene Untersuchungen das Forensiklabor in Vaterstetten bei München zur Verfügung; Vor-Ort-Arbeiten kommen bei geeigneten technischen und organisatorischen Voraussetzungen in Betracht.

Die Sicherung und die verwendeten Verfahren werden dokumentiert.

Auswertung und Erläuterung der Ergebnisse

Die Auswertung erfolgt soweit möglich an gesicherten Datenbeständen. Sind für die Untersuchung weitere Zugriffe am Mobilgerät erforderlich, werden diese und ihre Auswirkungen festgehalten. Die Ergebnisse werden anschließend auf die vereinbarte Fragestellung bezogen erläutert.

Was kostet eine Handyforensik?

Die Kosten einer Handyforensik hängen vom konkreten Gerät, den technischen Zugriffsmöglichkeiten, der Fragestellung und dem vereinbarten Untersuchungs- und Dokumentationsumfang ab. Nach der ersten Eingrenzung benennt AQON INTELLIGENCE den voraussichtlichen Aufwand. Untersuchungsumfang und Vergütung werden vor der Beauftragung vereinbart.

Untersuchungsbericht und Gutachten: Ergebnisse nachvollziehbar dokumentieren

Die Dokumentation macht nachvollziehbar, welche Fragestellung untersucht wurde, welche Datenquellen zugänglich waren und welche Methoden eingesetzt wurden. Technische Feststellungen, fachliche Bewertungen und bestehende Aussagegrenzen werden voneinander getrennt dargestellt. Art und Umfang der Dokumentation werden vor der Beauftragung auf die konkrete Fragestellung abgestimmt.

Fachliche Verantwortung und Qualifikation

Armin Bender trägt bei AQON INTELLIGENCE die fachliche Verantwortung für die Untersuchungen. Informationen zu seiner Qualifikation und seinem beruflichen Hintergrund finden Sie auf der Über-uns-Seite.

Fachliche Verantwortung und Qualifikation

Welche technischen Grenzen hat die Smartphone-Forensik?

Auswertbar ist nur, was auf dem Gerät technisch zugänglich ist. Vier Einschränkungen sind dabei besonders häufig maßgeblich.

  • Bei gesperrten und verschlüsselten Geräten ist häufig keine Sicherung möglich.
  • Ende-zu-Ende verschlüsselte Kommunikation ist nur zugänglich, soweit sie auf dem Gerät entschlüsselt vorliegt.
  • Server- oder cloudseitig gespeicherte Inhalte liegen außerhalb des Geräts und werden nur mit Berechtigung und Zugang einbezogen.
  • Ein Standortdatensatz belegt die Position eines Geräts, nicht die einer bestimmten Person.

Untersuchungsorte: Krefeld und Vaterstetten bei München

Die zentralen Untersuchungsräume von AQON INTELLIGENCE befinden sich in Krefeld. Vertiefte Untersuchungen mobiler Endgeräte können in unserem Forensiklabor in Vaterstetten bei München durchgeführt werden. Der konkrete Untersuchungsumfang richtet sich nach Gerät, Betriebssystem, Zustand und Fragestellung.

Vertraulicher Umgang mit Geräten und Daten

Die Verarbeitung erfolgt zweckgebunden nach den anwendbaren Datenschutzvorgaben und bleibt auf den vereinbarten Untersuchungsauftrag begrenzt. Datenträger und Geräte werden kontrolliert behandelt, Sicherungs- und Bearbeitungsschritte samt Werkzeugversionen dokumentiert. Nach Abschluss werden Kopien gelöscht oder entsprechend Auftrag und rechtlichen Vorgaben zurückgegeben.

Sie möchten den Untersuchungsumfang für Ihren Fall vorab klären? Schildern Sie uns kurz die Ausgangslage – wir melden uns zur fachlichen Einordnung.

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HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen zur Mobile Forensik

Weiterführend

Ergänzende Untersuchungen: Spyware, Smartwatches und Computer

Diese Leistung wird überregional erbracht. Unternehmenssitz und feste Untersuchungsräume befinden sich am Standort Krefeld; Anfragen aus weiteren Regionen ordnet die Übersicht der Einsatzorte ein. Für ein erstes Gespräch kann direkt ein Termin vereinbart werden. Für Köln gibt es Informationen zum Ablauf auf der jeweiligen Einsatzortseite.

Kontakt

Mobile Forensik anfragen und Untersuchungsumfang klären

Schildern Sie kurz Ihr Anliegen, die betroffenen Geräte oder Systeme und mögliche Fristen. Im kostenfreien Erstgespräch klären wir die passende Untersuchung. Umfang und Vergütung werden vor der Beauftragung vereinbart.

Erreichbarkeit
Montag bis Freitag, 9 bis 19 Uhr

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.

Bei Kontakt per E-Mail ist die Telefonnummer optional. Für einen Rückruf geben Sie bitte Ihre Nummer mit Vorwahl an, etwa 030 12345678 oder +49 30 12345678.

Vorausgewählt: Smartphone- und Tablet-Forensik

Die Angabe dient der regionalen Einordnung Ihrer Anfrage.

Bevorzugte Kontaktart

Bitte beschreiben Sie Ihr Anliegen zunächst ohne Passwörter, Zugangsdaten oder sensible Beweisinhalte. Die geeignete Übergabe von Geräten und Daten stimmen wir gesondert mit Ihnen ab.

Hilfreich sind das betroffene Gerät oder System, Ihre konkrete Frage und mögliche Fristen. Mindestens 20, maximal 4.000 Zeichen.